Die letzte Ruhestätte – ein Ort für die Trauer

Wenn der oder die Verstorbene zu Lebzeiten keine Wünsche geäußert hat, müssen die nächsten Angehörigen über die passende Grabstätte entscheiden. Wir von Kirsten Bestattungen sind bestens vertraut mit dem Angebot auf den Friedhöfen in Trier, Schweich und Umgebung. Gerne informieren wir Sie über traditionelle und moderne Formen der Beisetzung, unterschiedliche Grabarten und über die Besonderheiten.

Die Erdbestattung

Die Trauergemeinde geleitet nach der Trauerfeier bzw. der Abschiednahme die oder den Verstorbene(n) im Sarg zur Grabstätte. Der Sarg wird im ausgewählten Erdgrab abgesenkt. In der Regel erfolgt hier noch eine Ansprache seitens des Trauerredners oder der Trauerrednerin bzw. des/der Geistlichen − mit oder ohne musikalische Begleitung. Nach der Abschiednahme können, falls nicht anders gewünscht, Beileidsbekundungen für die Hinterbliebenen erfolgen.

Die Feuerbestattung

Der oder die Verstorbene wird mit einem Sarg im Krematorium eingeäschert. Die verbleibende Asche wird in der ausgesuchten Urne in dem zuvor bestimmten Urnengrab beigesetzt. Die Verabschiedung kann vor der Einäscherung erfolgen, z. B. am geöffneten oder geschlossenen Sarg, oder alternativ als Urnentrauerfeier.

Die Baumbestattung

Eine biologisch abbaubare Urne wird im Wurzelgeflecht eines Baumes beigesetzt. Bundesweit gibt es besondere Waldfriedhöfe, die von den Unternehmen FriedWald© und RuheForst© unterhalten werden. In unserer Region befindet sich der RuheForst© in Lieser und Losheim.

Inzwischen bieten jedoch auch einige Friedhöfe vor Ort diese besondere Naturbestattungsform an: In Trier können Baumbestattungen auf dem Hauptfriedhof, dem Südfriedhof und dem Westfriedhof durchgeführt werden.

Aschenausstreuung in Luxemburg

Da die Aschenausstreuung in Deutschland verboten ist, besteht die Möglichkeit, dass die Asche am Krematorium Luxemburg im Erinnerungsgarten „Jardins du Souvenir“ ausgestreut wird. Die Asche des/der Verstorbenen wird auf einer bestimmten parkähnlichen Wiese ausgestreut. Die Familie kann dabei anwesend sein. Der Erinnerungsgarten ist genau wie ein Friedhof zu allen Zeiten frei zugänglich. Eine persönliche Trauerfeier mit der Urne im Zeremoniensaal des Krematoriums für ca. 100 Personen ist möglich.

Die Seebestattung

Sonderform der Urnenbeisetzung: Eine wasserlösliche See-Urne, die die Kremationsasche enthält, wird auf dem offenen Meer beigesetzt. Diese maritime Abschiedszeremonie kann begleitet oder unbegleitet stattfinden. Die Hinterbliebenen erhalten später eine Seekarte mit den genauen Koordinaten der Beisetzungsstelle.

Die anonyme Bestattung

Die Beisetzung der Urne wird ohne Anwesenheit der Angehörigen durchgeführt. In der Regel dient eine Rasenfläche als Gemeinschaftsgrabstätte für anonyme Beisetzungen. Eine Tafel enthält die Namen der dort bestatteten Verstorbenen.

Weitere Sonderformen der Urnenbeisetzung

In der Schweiz, in Frankreich und in den Niederlanden sind weitere Beisetzungsformen der Urne bzw. der Asche möglich, z. B. als Ballonbestattung oder Beisetzung auf der Almwiese, im Bergbach oder als Flussbestattungen. Über die Besonderheiten informieren wir Sie gerne.

Grabformen

Die Wahl der Grabart ist eine sehr persönliche Entscheidung, die oft mit vielen Fragen verbunden ist: Wünschen wir uns eine Familiengrabstätte? Wer kann die Grabpflege übernehmen? Welcher Friedhof kommt für uns in Betracht? Unsere Beratung wird Ihnen sicherlich helfen, die passende letzte Ruhestätte zu finden.

Wahlgrab für Sarg- und Urnenbestattungen

Hier kann der Grabplatz auf dem Friedhof frei ausgewählt werden. Die Ruhezeit für die Beisetzung beträgt in der Regel 25 Jahre. Das Nutzungsrecht lässt sich beliebig verlängern und erweitern, z. B. im Rahmen einer weiteren Beisetzung. Deshalb ist das Wahlgrab die Variante für ein Familiengrab.

Das Reihengrab für Sarg- und Urnenbestattungen

Das Reihengrab ist nur einstellig. Die Angehörigen können nicht über die Lage bestimmen, denn die Ruhestätte wird von der Friedhofsverwaltung der Reihe nach zugeteilt. Auch hier müssen die Hinterbliebenen für die Grabpflege selbst sorgen oder diese in Auftrag geben. Eine Verlängerung der Ruhezeit nach Ablauf ist nicht möglich.

Das Rasengrab für Sarg- und Urnenbestattungen

Auf einigen Friedhöfen gibt es Rasengräber für Sarg- und Urnenbestattungen. Die Grabpflege für die Angehörigen entfällt.

Anonyme Grabstätten für Sarg- und Urnenbestattungen

Die Pflege der Rasenfläche erfolgt über die Friedhofsverwaltung. Bei anonymen Gräbern gilt zu bedenken, dass ein persönlicher und konkreter Ort für die Trauer aufgrund der fehlenden Individualität nicht vorhanden ist. Sie wünschen ein pflegefreies oder pflegearmes Grab? Wir von Kirsten Bestattungen informieren Sie gerne über Alternativen zur anonymen Beisetzung.

Baumgräber für Urnenbestattungen

Das Baumgrab muss seitens der Angehörigen nicht gepflegt werden, da die Natur diese Aufgabe übernimmt. An dem Baum kann eine Plakette angebracht werden, die den Namen und die Lebensdaten des bzw. der Verstorbenen enthält.